Wu wei

Losgelassen sein.
Einverstanden sein.
So und nicht anders sein.

Nur das Sein sein,
und nichts
bleibt ungetan.

… dieses Darshan mit HO am Fuße des Arunachala. Die indische Geräuschkulisse trägt ihres dazu bei. Wer Ohren hat, der höre!

… noch mehr HO aus Tiruvannamallai:

Auf Liberationunleashed bin ich letzte Woche gestossen worden ;) Da lohnt sich möglicherweise ein Besuch, die Methode des Direct Pointings scheint mir eine sehr zielführende zu sein für ernsthaft Suchende… bin da jetzt selber am Anfang (allerdings nicht mit der Suche) und mal schau´n, welche Erfahrung oder welches Erkennen sich daraus ergibt… allein über das Bild mit der Katze zu meditieren ist schon echt der Hammer, whow!

Edgars Internet-Satsang aus Gomera mit dem Thema “Was ist Gott” ist ein echtes Highlight und wunderbar energetisch. Gott im Gespräch mit sich selbst über sich selbst :) So richtig los geht´s damit ab Minute 12.

Hier ein weiterer Non-Dualitäts-Talk mit Ho.

Dieses 12-Minuten-Video von Gaia besticht durch glasklare Direktheit und ist gleichzeitig eine wunderbare Meditation über das was wir sind. Meine Empfehlung: Nicht nur sehen und hören, sondern lass dich wirklich auf diese Übung ein… hier und jetzt… mit möglicherweise erweckender Wirkung!

AllEINs

kein Mein
kein Dein
ein Sein
allein

Sein

Ich bin
nie geboren
nie gestorben
kein Anfang
kein Ende
kein Kopf
kein Tiger
kein Nichts
Ich bin
HIER

*Ein oft zitierter Satz von Ramana Maharshi ist: “Dein Kopf ist bereits im Rachen des Tigers”. Damit wies er darauf hin, dass die Person, die sich für ein unabhängiges Individuum hält, bereits tot ist, als getrennte Wesenheit nicht existiert. Jede Erscheinung in der Phänomenalität unterliegt einem stetigen Wandel, besitzt weder Eigenständigkeit noch Handlungsfreiheit und ist somit ohne wirklichen Bestand. Solange wir uns mit dem flüchtigen Körper-Geist-Organismus identifizieren, der nur eine Erscheinung im unpersönlichen Bewusstsein ist, leben wir in Angst und “der Kopf ist bereits im Rachen des Tigers.”

Die größte Karotte, die du dir vor´s Gesicht halten kannst, ist wohl die Karotte des Verstehen- und Wissenwollens. Denn wer will denn verstehen und wissen? “Ich” kann meine wahre Natur nicht verstehen, ich kann sie nur sein und dadurch bedingt niemals wissen, was sie ist. Der Punkt ist, dass das Auge alles sieht, aber sich selbst niemals sehen kann – und doch dauernd existent ist. Nisargadatta Maharaj sprach deswegen oft von der Notwendigkeit des intuitiven Verstehens.

In diesem Sinne hier ein Hinweis auf unsere wahre Natur, der absolut nicht zu verstehen ist :) : Unsere wahre Natur ist vor jeder Erfahrung, vor jedem Fühlen, vor jedem Gedanken, vor der Person, vor dem Ich-bin-Bewusstsein und auch vor dem reinen Gewahrsein. Alles, was im Bewusstsein erscheint und verschwindet können wir nicht sein, da wir schon vor dem sein müssen. Wir können also nur DAS sein, in dem alles -somit die gesamte Manifestation- erscheint. Dabei ist die Manifestation wie ein Schatten des Unmanifesten und nicht voneinander zu trennen. Und DAS wiederum ist und bleibt unfassbar und vor jedem Wissen, denn es ist das Wissen selbst – das nichts von sich weiß.

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