Der Film “Die Mühle und das Kreuz” von Lech Majewski ist eine meisterhafte Bildmeditation, die mit nur wenigen Dialogen auskommt: Sehen!

Ein anregender Blog-Artikel zum Thema 2012: Lesen!

Kraftvolle und mystische Musik (nicht nur) für schamanische Reisen: Hören!

Was verbindet uns? Das Sein im Hier und Jetzt, Liebe, Dankbarkeit und Mitgefühl gehören zu den wesentlichen Grundbausteinen wahrer Verbindung. Wobei ich hier auf die beiden Pole des Mitgefühls hinweisen möchte: das auf Leiden, auf die Endlichkeit unserer jetzigen Manifestation bezogene Mitgefühl und das auf die Freude, auf die Ewigkeit des Seins bezogene Mitgefühl.

Alles, was uns trennt von dem was um uns ist -und zugleich in uns ist, da es kein unabhängiges und eigenständiges Selbst gibt- führt uns weg aus dem Sein, weg von uns selbst. Je weiter wir aufspalten und abspalten, desto mehr spalten wir uns von uns selbst ab. Wir verlieren die Verbindung zu uns selbst. Als Folge können sich physische und psychische Krankheiten manifestieren.

Was hindert uns an Verbindung? Diese Frage sollten wir uns ehrlich stellen. Trennend sind Gefühle der Schuld, von Scham, das Hegen von Angriffs- und Verteidungungsgedanken, das gedankliche Verweilen in Vergangenheit und Zukunft, das zwanghafte Suchen des Verstandes nach Erklärung, Einordnung, Benennung oder Beschreibung der Dinge, die um uns sind. Der Verstand ist ein ausgezeichnetes Instrument, aber eben nur wenn wir es als ein solches bewusst spielen – wenn wir es erklingen lassen, wann wir möchten. In tiefer Verbindung mit dem Sein ruht der Verstand – oder wir beobachten ihn aus einer höheren Position heraus, sehen ihn als das, was er ist: hilfreich, aber kein Alleinherrscher… wir sind nicht der Verstand, wir sind nicht der Körper. Wir haben diese Dinge, doch wir sind so unglaublich viel mehr… in der Verbindung mit allem, was ist, sind wir alles, was ist. Wozu auch der unendlich weite, leere Raum gehört, der uns umgibt. Unendliche Weite können wir ebenso in uns finden, wenn wir uns mit ihr verbinden.

Verbindung heilt. Verbindung führt zum Erwachen. Verbindung führt zur absoluten Präsenz im Hier und Jetzt. Doch wie können wir uns verbinden? Ein Weg, um Trennung aufzuheben, ist Vergebung. Wir können über die Unbeständigkeit und die gegenseitige Abhängigheit aller Wesen und Dinge meditieren. Durch regelmäßige Meditation können wir lernen, unseren Verstand zu beobachten und sein Meister zu werden. Ein weiterer Weg führt über die Achtsamkeit für uns und alles, was uns umgibt. Ganz in der Wahrnehmung und in der Hingabe zu sein, ganz mit dem zu sein, was in uns ist und um uns herum ist. Wir erkennen, dass alles in uns ist und wir in allem um uns herum. Verbindung in Vollendung ist Eins-sein.

Wir befinden uns im Jahre 2012 n. Chr. Der ganze Planet wird von Männerkumpaneien beherrscht und ausgebeutet… der ganze Planet? Nein! Von Liebe und Freiheit beseelte Erdenbürger hören nicht auf, ein neues Bewusstsein in diese Welt zu bringen. Und so ist das Leben nicht leicht für diejenigen, die am alten System festhalten…

2012. Dass ein Zeitalter des Wandels schon längst begonnen hat, für diese Einsicht benötigen wir eigentlich keine Maya- Kalender oder Inka-Prophezeiungen. Wer nicht herumläuft wie die berühmten (im Westen allerdings von der Aussage her uminterpretierten) drei Affen, weiß längst welch entscheidende Stunde geschlagen hat.

2012. Nie schritt die Ausbeutung, Vergiftung und Zerstörung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten schneller und drastischer fort als in unserer Gegenwart. Nie starben mehr Arten aus als in unserer Gegenwart. Nie stand die Schere zwischen arm und reich weltweit so krass auseinander als in unserer Gegenwart. Nie wurden mehr Lebewesen auf engstem Raum eingepfercht, als Industrieware gequält und mißbraucht als in unserer Gegenwart. Kann es sein, das wir in unserer kollektiven Gesamtheit noch nie so weit entfernt waren vom Bild des biblischen Paradieses als in unserer Gegenwart?

2012. Das noch herrschende System basiert auf Trennung. Es gibt das “Wir” und “die anderen”. Jegliche Unterdrückung, Ausbeutung, Angst und Gewalt resuliert aus Trennung. Verbindung dagegen heilt uns und den blauen Planeten. Wir alle sind Brüder und Schwestern. Doch selbst in esoterischen und spirituellen Kreisen wird noch trennendes Gedankengut gehegt und gepflegt.

2012. Manches im realen Leben erinnert mich an die Kernaussage der Star-Wars-Saga. Da gibt es die dunkle Seite der Macht und die gute, also helle Seite der Macht. Wieviele Krieger des Lichts, wieviele Erwachte, wieviele Heilige, wieviel Bewusstsein und wieviel Mitgefühl benötigen wir, um die dunkle Seite zur rechten Zeit davon abzubringen, diesen Planeten in einen Todesstern zu verwandeln? Das Laserschwert im Film ist eine Waffe des Lichts. Doch erst als der Jedikrieger Skywalker in seinem ärgsten Feind seinen Vater sehen und lieben kann, als er sein Schwert streckt und sich damit entwaffnet, kann er die dunkle Seite der Macht bezwingen.

2012. Wird der Quantensprung gelingen? Ich wische all meine Zweifel wieder einmal weg. Ich nehme Darth Vader die Maske ab, denn “er ist mein Vater”. Ich blicke auf die Tulpen auf meinem Tisch, sehe und fühle Schönheit, Göttlichkeit, Ganzheit. Durch die Verbindung tauche ich ein ins Hier und Jetzt. Ich bin Freude, ich bin Licht, ich bin Frieden und ich bin Liebe. Ich bin erwachtes Bewusstsein. Ich halte mir die Vision vor Augen, an die ich glaube. Es wird einen Quantensprung geben, ein kollektives Erwachen, ein neues Bewusstsein für unser Eins-sein. Ganz egal ob 2012, 2013, 2014, 2015…

Ich wünsche uns allen ein mit Frieden, Liebe, Licht und Gesundheit gesegnetes Jahr 2012.

Wir kommen unter anderem auf diesem Planeten zusammen, um uns gegenseitig an die wesentlichen Dinge im Leben zu erinnern. Manchmal erinnere ich mich selbst an wesentliche Dinge. Dinge, die ich schon einmal gelernt habe… vielleicht sogar schon gelebt habe. Und die trotzdem wieder ein Stück weit verloren gegangen sind.

So ein Jahreswechsel ist eine gute Zeit für Erinnerungen und eine besonders gute Zeit Erinnerungen zu filtern: Was aus diesen Erinnerungen möchte ich verabschieden aus meinem Leben, was möchte ich verstärkt einladen? Mir ist eingefallen, dass ich das Wesentliche schon einmal in der für mich perfekten Form ausgedrückt habe. Ausgedrückt, näher gerückt, nachgesonnen, gespürt und ja, integriert in das, was ich mein irdisches Leben nenne. Und dann doch auch immer wieder ein Stück weit davon abgerückt…

Um mich selbst zu erinnern, wiederhole ich mich hier also erstmals – und eine Zeile hab ich sogar hinzugefügt :)

Es

In der Freiheit
in der Liebe
in der Güte
in der Stille

jenseits aller Worte
und jenseits der Gedanken
jenseits von Wissen
und jenseits des Glaubens
jenseits der Abhängigkeit
und jenseits von Autorität
jenseits von Anstrengung
und jenseits der Disziplin
jenseits von Angst
und jenseits der Sicherheit
jenseits des Suchens
und jenseits der Zufriedenheit
jenseits der Vorstellung
und jenseits aller Konzepte

in der Freiheit
in der Liebe
in der Güte
in der Stille

da ist Wahrheit
da ist Frieden
da ist Es

Spüre in deinen Körper hinein, höre auf die Sprache deines Herzens. Nehme deinen Schmerz wahr, egal ob er körperlicher oder seelischer Natur ist. Schaue dir diesen Schmerz an. Beobachte nur den Schmerz und nicht dich als Individuum, das Schmerzen hat. Hat der Schmerz eine Botschaft für dich? Verbergen sich Groll, Schuld oder Trennung hinter deinem Schmerz? Verbindung und Vergebung werden diesen Schmerz heilen. Die Identifikation mit dem Körper führt zur Identifikation mit dem Schmerz. Du bist nicht dein Körper. Du hast einen Körper. Du bist nicht der Schmerz. Du hast Schmerzen.

Gebe dem Schmerz Raum. Fühle den Schmerz total. Gehe durch den Schmerz hindurch. Finde einen Ton für deinen Schmerz. Besinge den Schmerz. Umarme den Schmerz. Er ist jetzt ein Teil von dir. Doch halte den Schmerz nicht fest. Lasse deinen Schmerz los und lege ihn in die Hände des Himmels. Gebe deinen Schmerz an die Erde ab, lasse ihn in deiner Vorstellung als einen Energiestrahl aus deinem Körper fließen. Bitte den Himmel um die Gabe hinter dem Schmerz. Bitte den Himmel um die Heilung deines Schmerzes. Bitte den Himmel um Heilung und Liebe für alle leidenden Wesen.

Heilende Affirmation: Ich bin ein geliebtes Kind Gottes und ich bin unschuldig. Ich bin ein göttliches Wesen und ich bin reiner Geist, der an einen menschlichen Körper gebunden ist. Ich liebe mich und ich liebe meinen Körper, der ein wunderbares Werkzeug für alle Erfahrungen hier auf Erden ist. Ich liebe die Schöpfung und ich bin eins mit allem Sein.

Ihr seid das Salz der Erde.
Ihr seid das Licht der Welt.
Ihr seid die Freude, der Frieden und die Liebe.
Ihr seid der Glanz im Auge eures Nächsten.
Ihr seid gesegnet.
Ihr seid heil.

Wir haben nicht die Freiheit, nur die Dinge zu tun, die wir wollen.
Doch wir haben die Freiheit, die Dinge nur zu tun, wie wir wollen.

Nichts sein müssen
und nichts sein wollen.
Nur sein
im ich sein
und nichts sein
im ALLES sein.

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