Zwei Schwingen
getragen

vom Wind

in Freiheit
in Freiheit
in Freiheit

Zwei Schwingen
getragen

vom Wind

in Schönheit
in Schönheit
in Schönheit

Zwei Schwingen
getragen

vom Wind

im Vertrauen
im Vertrauen
im Vertrauen

Zwei Schwingen
getragen

vom Wind

Wunderbarer Satsang mit Pari vom One Spirit Festival 2015 in Freudenstadt.

Was ist es, was durch alle Wesen west?

Die Kraft, die alle Körper belebt, bewegt, beatmet. Diese Macht, dieses höchste Prinzip ist unsichtbar, unbeherrschbar und absolut unpersönlich.

Dieses höchste Prinzip persönlich zu nehmen bedeutet Gefangenschaft. Es zu konzeptualisieren oder gar nur zu benennen bedeutet zwangsläufig Trennung. Rechthaberei um das “richtige” Konzept führt schließlich zu Zerstörung, Leid und Tod. Doch auch das ist der Ausdruck dieser einen Kraft.

Die reine Verehrung dieses Prinzips ist das, was befreit. Die reine Verehrung dieses Prinzips führt dahin, wo es keine zwei gibt. Hier ist Frieden.

Keine Aufgabe,
kein tieferer Sinn
außer hier sein
und so sein.

TOTAL EGAL wie!

Keine Kontrolle,
keine Verantwortung,
da absolut kein Entkommen
aus dem SEIN-WAS-ICH-NICHT-NICHT-SEIN-KANN.

Was bleibt?

Freies Spiel (What can you offer me today?)
Schmerz, Freude… (wie die Wolken am Himmel)
So etwas wie konzeptions- und objektlose Liebe (Wörter!)
und die Schönheit der Kornblume (der Duft der Maya)

SATT-SHIT-ANANDA!

Der Weg

Führt er hinein
oder hinaus,
ist er das Ziel
oder blanke Illusion?

Sehen geschieht.
Alles geschieht.
So und nicht anders.

Da ist nichts
das mir geschieht.
Und da ist nichts
das ich nicht bin.

Ich bin
im Erscheinen
und im Verschwinden

Ich bin das
aufdem Erscheinen
und Verschwinden geschieht.

Ich bin das,
was ist.

Ich war schon
bevor ich bin.

Sei offen für alles was jetzt hier ist.
Tritt beiseite, lasse es geschehen.
Gebe alle Bemühungen und jeglichen Schutz auf.
Sei mutig und lade die Monster aus dem Keller zum Tee ein.
Fühle sie so total, bis sie im Gewahrsein verbrennen.
Springe wie aus einem Flugzeug in die Tiefe.
Falle ins Sein, stirb ins Nichtsein.
Und DU BIST ALLES, nur nicht DU.

(inspired by a seminar with Christian Meyer)

Dahinfließen… mit der Freude, mit dem Schmerz… immer hier, immer jetzt, immer im Immer… mehr ist nicht zu tun, mehr wird nicht gebraucht.

Bildausschnitt aus “mare”, Dispensionsfarbe auf Holzfaserplatte

Diese hübsche Animation bringt Advaita (Nichtzweiheit) in aller Kürze auf den Punkt. Es gab nie eine Trennung. Die Quelle des identifizierten Bewusstseins ist das universelle Bewusstsein. Nur der illusorische Ich-Gedanke steht dieser Einsicht im Weg.

In der Nichtzweiheit gibt es weder eine Idee von Trennung noch eine Idee von Einheit. Dazu die Avadhuta Gita: Manche suchen Dualität, andere Einheit. Beide wissen nichts von der Wahrheit, die zu allen Zeiten überall gleich ist. Die Wahrheit wird weder von der Dualität noch von der Nondualität berührt. (1.36)

Soviele Worte darüber gelesen, gehört, gesprochen… müde darüber geworden und eingeschlafen. Heute am frühen morgen aus einem Alptraum erwacht… Wasserrohrbruch, alles in der Wohnung überflutet, kein Plan, Hilflosigkeit. Doch es ist ein Erwachen ohne einen Träumer.

Da ist Wahrnehmung, da sind Körperempfindungen und Zustände, die auftauchen und wieder verschwinden – doch kein Besitzer, kein Zentrum. Stille… Das ist also damit gemeint, dass sich nichts ändert nach dem Erwachen… alles kommt und geht weiterhin, doch es ist nicht persönlich. Nicht mal ein “Ich bin”… ES IST – vor dem ersten Wort… DAVOR!

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