Die Erfahrung, die hier ist (und die natürlicherweise persönlich gefärbt ist): Es gibt keine Zufälligkeit. Ich bin immer am richtigen Ort. Ich begegne immer genau dem, was der Tranzendierung der Persönlichkeit dient. Doch was bedeutet das in der letzten Konsequenz?

Hier ist eine unglaubliche Intelligenz am Werk. Denn wie kann es sonst sein, dass es keine Möglichkeit gibt, den Lernaufgaben des Lebens zu entkommen? Vermeidung und Widerstand führen in den Schmerz und in die Sucht, der und die immer intensiver werden, je länger dieses Spiel so läuft.

Zulassen und Annehmen führen zur Entwicklung der Persönlichkeit – bis diese schlussendlich transzendiert ist. Doch auch dabei scheinen Schmerz und Sucht nicht ganz zu vermeiden zu sein. Selbst Schmerz und Sucht dienen scheinbar letztlich der Transzendierung der Persönlichkeit. Egal was hier ist, es will gesehen und gefühlt werden.

So. In der Erfahrung hier ist die Existenz dieser Intelligenz absolut unstrittig. Aber was bedeutet das nun? Frage dich das vielleicht mal selbst, bevor du hier weiterliest und dich möglicherwiese um deine eigene Erkenntnis bringst.

Hier, in dieser Erfahrung hat es beim Auftauchen dieser Frage heute mal wieder „peng!“ gemacht. Denn wenn diese Intelligenz hier ist und alles Geschehen meiner Transzendierung dient… dann kann das, was ich bin, unmöglich getrennt sein von dieser Intelligenz. Im Gegenteil, ich bin diese Intelligenz. Und dieses Erkennen hat eine enorme Tragweite. Lass vielleicht auch das mal kurz auf dich wirken, bevor du weiterliest.

Das Erkennen hier ist: Alles geschieht so, weil ich alles bin. Und in dieser unendlichen Weite löst sich die Persönlichkeit auf. Das ist die ultimative Transzendierung. Um nichts anderes geht es hier in diesem Spiel, so schmerzlich und so schön es manchmal ist. Darum ist Gott in dieser Erfahrung weder im Innen noch im Außen zu finden – denn es gibt nichts außer Gott. Was bedeutet das für dich?

Liebe ist auch nur ein Wort. Es ist einfach das, was ist, wenn keine Trennung ist… in der Hingabe, der vollkommenen Entwaffnung des Geistes, im Mitgefühl und im Verschmelzen mit sich selbst, DEM SELBST, das ohne ein Zweites ist.

TOPIC/THEMA : Aufwachen aus der Trance – freies Leben in Nondualität
Awakening from the Trance – free Life in Nonduality

HO ist kein Name, keine Person. HO ist der Schlag des Zen-Meisters auf den Kopf des vermeintlichen Schülers und der Aufschrei desselben im blitzartigen Erkennen der EINEN Wahrheit aller Buddhas. HO lehrt unkonventionell, liebevoll, bissig-sanft, etwas schrullig, verrückt im besten Sinne (jenseits der Sinne, damit alles wieder ins rechte Licht gerückt wird und du frei sein kannst). Wenn Dein Herz Dich ruft, dann sei bereit, dich von der Liebe berühren zu lassen!

am S o n n t a g , 15. Mai 2016 10.30-12.30, 14-15.30 und 16-18 Uhr

LOCATION: Raum der Stille
im Haus 37, Alfred-Döblin-Platz 1

Beitrag: 60€ oder freie Spende
60€ or free donation

Herzlich willkommen! Mögen alle fühlenden Wesen glücklich sein !
ARUNACHALA! Let there be peace, love and joy among all beings !

Alles über HO: www.stille.at

Kontakt: Lars Breidenbach 0179-5924355 lars.breidenbach@gmx.de

Leben nährt sich von Leben. Ein sich selbsternährender, ständig wandelnder Superorganismus, in Gang gehalten von der universellen Lebenskraft. Was darin ist das Individuum? Bewusstes Sein, das sich als eine getrennte Körper-Geist-Einheit identifiziert – und dann bedroht fühlt durch andere Körper-Geist-Einheiten.

Bündnisse mit anderen Körper-Geist-Einheiten dienen in der Regel der Abgrenzung gegenüber anderen Körper-Geist-Einheiten. Das ist wie ein Traum geträumter Charaktere, la grande illusion. Bewusstes Sein -nicht identifiziert- ist dagegen Sehen ohne einen Seher. Doch in wem oder was erscheint “Sehen”? Indische Weise benennen das mit Parabrahman, der höchsten und letzten Wirklichkeit.

PS: Wer das jetzt als Theorie liest ist selber nur Theorie :-)

Als bewusstes, fühlendes Wesen den inneren und äußeren Wahnsinn sehen, der in der Welt ist. Den illusionären Charakter der Welt sehen. Zu sehen, das es keinen Handelnden gibt, niemanden, der zu beschuldigen wäre. Zu sehen, dass alles aus Liebe geschieht, Liebe ist. Wenn die Schleier und Masken fallen ist da nur noch Liebe in Aktion.

Die Projektionsspiele des Geistes fallen in diesem Sehen in sich zusammen. In absoluter Freiheit und aus Mitgefühl mit sich selbst und allen Wesen geschieht Wirken in der Welt der Erscheinungen und des Vergehens. Ohne die Bedingung, dass überhaupt etwas geschehen müßte. Einfach nur zu sein ist schon mehr als genug.

Lass das kleine ich kommen und gehen, kommen und gehen… es war, ist und bleibt: ein Gespenst. Hui buuuu!

Vertiefung? Hier direkt zum Ich-Gespenst

Noch ein Zitat und klarer Pointer: “Da wo zwei sind = Krieg.” Karl Renz, am Pfingstwochenende in Berlin: http://www.karlrenz.com

“Wir erreichen nur dann Göttlichkeit oder Gottes Segen, wenn wir Gott in seinem Verehrer sehen. Wenn du dich selbst ein Individuum (Jiva) nennst, wirst du ein Individuum. Wenn du glaubst, dass du Gott bist, das Selbst (Atman), wirst du zu Gott. Und wenn du sagst, dass du Gott (Shiva) bist, wirst du und bist du Gott.” Sri Siddharameshwar Maharaj

Der wohl direkteste Hinweis auf die “Wahre Natur”. So direkt und klar, das er kaum zu nehmen ist… für ein identifiziertes Individuum, den mit einer Persönlichkeit maskierten Gott.

Alles schöpft aus der einen Lebenskraft. Jedes bewusste Sein ist die Berührung mit dem, was untrennbar eins ist.

Die Liebe zum Selbst und die Verehrung der Lebenskraft ist die Liebe und Verehrung des universellen Selbst, das alles ist, was ist. Und das alles ist vor der Mutter aller Konzepte, des Konzepts von “Ich bin”.

Spüre die Last des Geistes voll und ganz. Lass es zu. Es ist unerträglich. Kein “kleines Ich” kann die Last des Lebens tragen. Es ist dafür nicht geschaffen. Es ist überhaupt nicht geschaffen, es ist selbst nur ein Gedanke.

Werfe die Last des Geistes vor die Füße des Seins. Lass dich vom Leben tragen. Sei was du bist, nicht mehr und nicht weniger. Sei einfach und sieh was geschieht.

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